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OpArt . Kinetik . Konkrete Kunst
Türtscher Franz









Die visuelle Analyse der Gestaltungsprinzipien Rhythmus und Farbe an sich steht seit den frühen 1980er-Jahren im Mittelpunkt von Franz Türtschers künstlerischem Werk. In seinen Arbeiten ist Farbe weniger Mittel zum Zweck, als vielmehr autonome Qualität, reduziert auf ihre Oberflächenwirkung im Sinne einer allgegenwärtigen, physischen und psychischen Realität. Türtschers Malereien thematisieren Farbe dementsprechend als Grundbedingung jeder Strukturierung von Sinnesempfindungen, in anderen Worten, als Grundlage abstrakter Ordnungssysteme oder Muster, die keinerlei Anspruch auf Objektivität erheben, sondern als beliebig erweiterbare Archive von Stimmungen, Tönen und Kontrasten zu lesen sind.

Mit den unterschiedlichen Farbqualitäten kommt auch eine Vielzahl von psychologischen Assoziationen ins Spiel. Sie verbildlichen Harmonien und Dissonanzen, Übergänge und Brüche, Wiederholungen und Differenzen, die im polyphonen Nebeneinander als abstrakte Klangkompositionen, aber auch als emotional aufgeladene Beziehungsgefüge interpretiert werden können.

Franz Türtscher nimmt in der österreichischen Kunstszene eine Außenseiterposition ein, die er über die Jahre durch kontinuierliches Arbeiten mit den Stilelementen der konkreten Kunst entwickelte, ohne sich dabei als konkreter Künstler zu definieren. Der 1953 in Dornbirn geborene Künstler, der von 1975 bis 1981 bei Oswald Oberhuber an der Hochschule für angewandte Kunst Wien studierte, lebt und arbeitet in Wien.

Die visuelle Analyse der Gestaltungsprinzipien Rhythmus und Farbe an sich steht seit den frühen 1980er-Jahren im Mittelpunkt von Franz Türtschers künstlerischem Werk. In seinen Arbeiten ist Farbe weniger Mittel zum Zweck, als vielmehr autonome Qualität, reduziert auf ihre Oberflächenwirkung im Sinne einer allgegenwärtigen, physischen und psychischen Realität. Türtschers Malereien thematisieren Farbe dementsprechend als Grundbedingung jeder Strukturierung von Sinnesempfindungen, in anderen Worten, als Grundlage abstrakter Ordnungssysteme oder Muster, die keinerlei Anspruch auf Objektivität erheben, sondern als beliebig erweiterbare Archive von Stimmungen, Tönen und Kontrasten zu lesen sind.